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DampfdruckausgleichDer Dampfdruckausgleich kann als Luft-Trennschicht bezeichnet werden. Die bestehende Feuchtigkeit oder von der Außenluft eindringende Feuchtigkeit kann sich in Form von Wasserdampf verteilen und somit ein Druckausgleich stattfinden.Danner-VerfahrenVerfahren zur Herstellung von Glasrohren. Dabei wird das geschmolzene Glas auf ein rotierendes Tonrohr aufgetragen.Dehnungsmesstreifen (DMS)Messstreifen, der über Widerstandsänderung die Dehnung eines Körpers unter Belastung misst. DMS werden in der Regel durch Aufkleben appliziert.DelaminationAblösung von vorher laminierten Flächen, z.B. Ablösung von PVB-Folie an der Glasoberfläche.DelodurMarkenname der Pilkington AG für thermisch vorgespanntes Einscheiben-Sicherheitsglas.DiamantbohrverfahrenSpezielles Verfahren zur Herstellung von Bohrungen in Glas.Dichroitisches GlasBei dichroitschen Gläsern, auch Farbeffektgläser genannt, werden dünne Schichten auf das Glas aufgebracht, beispielsweise im SolGel-Tauchverfahren. Das beschichtete Glas besteht anschließend aus mehreren optischen Interferenzschichten, die den jeweils gewünschten Farbeffekt hervorrufen. Die vorwiegend oxidischen Schichten sind hart, kratzfest und von hoher chemischer Resistenz.Durch die Kombination hoch- und niedrigbrechender Schichten entsteht ein Regenbogeneffekt. Je nach Sonneneinstrahlung, Betrachtungswinkel und Hintergrund variieren die Farben.DichteDie Dichte von handelsüblichen Kalk-Natron-Silikatglas beträgt ρ = 2500 kg/m³.Differential-RefraktometerDer Differential-Refraktometer ist ein spannungsoptisches Messgerät, mit dessen Hilfe der Vorspanngrad, von thermisch vorgespanntem Glas, an der Oberfläche ermittelt werden kann.DistanzklötzeSeitliche Verklotzung von Scheiben im Rahmen.Doppelreifen-PendelkörperVersuchskörper zur Stoßbelastung von absturzsichernden Verglasungen.Doppelring-BiegeversuchVersuchsaufbau zur Untersuchung der Biegefestigkeit von Gläsern.DoppelscheibeneffektDoppelscheibeneffekt ist ein anderer Ausdruck für Koppeleffekt.DrahtglasGussglas mit innenliegendem Drahtgewebe.DurchbiegungZum Nachweis der Gebrauchstauglichkeit von Glas unter Belastungen werden in technischen Regelwerken üblicherweise Durchbiegungsbegrenzungen vorgegeben.DurchbruchhemmungDurchbruchhemmende Verglasungen sind bezüglich ihrer objektschützenden Eigenschaft höher einzustufen als durchwurfhemmende Verglasungen. Durchgefärbtes GlasDurchgefärbte Gläser = eingefärbte Gläser werden durch chemische Zusätze in der Schmelze hergestellt. Die Farbe des Glases entsteht durch die Absorption von Licht im Bereich bestimmter Wellenlängen.Normales Floatglas erscheint beim Ansehen grün. Diese Färbung wird in erster Linie durch Bestandteile von Eisenoxiden in der Schmelze hervorgerufen. Zur Färbung reichen bereits kleinste Mengen an Rohstoffen aus. Übliche Farben sind neben grün braun, grau und rosa.DurchschusshemmungDurchschusshemmende Verglasungen werden zum Personenschutz eingesetzt. Moderne Verbundgläser mit entsprechenden Zwischenschichten bieten sehr guten Schutz gegen Projektile.DurchsturzsicherheitNachzuweisende Eigenschaft von Verglasungen im Überkopfbereich, die nicht direkt betreten werden, nach GS-BAU-18 der Berufsgenossenschaft. DurchwurfhemmungDurchwurfhemmende Verglasungen werden zum Objektschutz eingesetzt. Je nach Güte der Verglasung wird ein Einbruch erheblich erschwert. DünnschichtmoduleIn Fassaden integrierte Dünnschichtmodule produzieren auch ohne direkte Sonneneinstrahlung Strom und tragen damit zu einer energieerzeugenden Architektur bei. Ein Beispiel für ihren Einsatz ist das Plus-Energie-Musterhaus in Washington D.C. (siehe Zum Thema). Die Herstellung der Module erfolgt in der Regel analog der von Verbundsicherheitsglas, allerdings kommt neben den Solarzellen eine transparente Ethylen-Vinyl-Acetat-Folie (EVA-Folie) als Zwischenschicht zum Einsatz. Der schichtweise Aufbau eines solchen Moduls sieht folgendermaßen aus:Frontglasscheibe EVA-FolieSolarzellen (zu Strings verlötet)EVA-FolieRückglasscheibe
Im Gegensatz zu Folien aus PVB besitzen EVA höhere UV-Transmissionswerte, so dass sich ihr Einsatz insbesondere im Solarbereich anbietet. Allerdings sind die Adhäsionseigenschaften zwischen Folie und Glas schlechter als die von PVB und die Steifigkeit des Aufbaus mit Solarzelle ist deutlich höher. Aus diesem Grund ist der Einsatz von Dünnschichtmodulen als Verbundsicherheitsglas nur bedingt möglich. So wird beispielsweise der Einsatz von EVA-Folien in Überkopfverglasungen in der Regel nur mit Einzelgenehmigung erteilt.
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